International Festival an der HFU

Bea Müller, Viva Alagic

veröffentlicht am 16. November 2013

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Eine kleine Stadt im Schwarzwald und doch weltbekannt: Für über 750 Studenten aus 80 Ländern rund um den Globus ist Furtwangen derzeit ihr Zuhause auf Zeit. Seit 2002 bietet das International Center der Hochschule Furtwangen seinen Gaststudenten im Rahmen des International Festivals die Möglichkeit ihr Land und ihre Kultur vorzustellen. Schon die ganze vergangene Woche über fanden für die Furtwanger Studenten Vorträge zum Thema Auslandsstudium statt.

Am Donnerstag fand die International Week durch die Präsentationen der einzelnen Länder ihren Höhepunkt. In der Aula der Hochschule war ein Gewirr von verschiedenen Sprachen zu hören, es wimmelte von jungen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und oft in traditioneller Kleidung. Vertreter aus 22 Nationen präsentierten an Ständen ihr Heimatland. Eine große Rolle spielten dabei die landestypischen Speisen. Während einige davon den Furtwanger Studenten durchaus vertraut waren, wie Flammkuchen aus Frankreich oder Pancakes mit Ahornsirup aus Kanada, waren auch exotische Gerichte dabei: Am australischen Stand konnte beispielsweise Kängurufleisch verköstigt werden.

Chen Jia Lao aus Shanghai erklärte den Besuchern seines Standes begeistert die Herstellung eines chinesischen Glücksbringers. Er findet das International Festival eine gute Möglichkeit seine geliebte Heimat vorzustellen und gleichzeitig etwas über die Kultur anderer Gaststudenten zu erfahren, erklärt der Student in Englisch. Auch Andrea de la Huerta aus Mexiko genießt ihr Auslandsjahr in Furtwangen. Sie schätzt vor allem den engen Kontakt zu den anderen Gaststudenten. Zusammen mit ihren Landsfrauen verteilte sie Quesadrillas, Nachos mit Käse und Tequila. Besonders stark vertreten waren die indischen Gäste. In traditionellem Sari servierten die jungen Frauen ein Mango-Joghurt-Getränk namens Mangolassi.

Alle Stände waren bunt geschmückt in den jeweiligen Landesfarben. Plakate zeigten malerische Landschaften und bekannte Plätze und Bauwerke der einzelnen Nationen. Der kulturelle Austausch machte sich durch großen Andrang an den Ständen bemerkbar, viele deutsche Studenten suchten das direkte Gespräch mit den sogenannten Internationals. Die Besucher konnten für ihr Lieblingsland abstimmen. Letztendlich schienen die Kameruner Gaststudenten mit ihren landestypischen Gewändern und den süßen Speisen ihr Land am besten vorgestellt zu haben. Durch Tanzeinlagen einzelner Nationen fand das International Festival musikalisch abgeschlossen.